Fodmap-Brötchen Quick & Easy :) oder auch: Laktosefreie Käsebrötchen <3

In der letzten Zeit habe ich immer mal wieder mit Quark-Öl Teig gebacken. Es gab echt häufig Pizza, was sehr lecker ist 🙂

Heute hatte ich darauf aber keine Lust und es sind super fluffige Käse-Brötchen entstanden, ca. 15 Minuten für die Vorbereitung und 25 Minuten im Ofen.

Extrem gutes Verhältnis von Aufwand und Ergebnis 😉

Und außerdem: Käse-Brötchen sind lecker! Warum sollen die also nur mit Weizen und unklarem Laktose-Anteil verfügbar sein? 🙂

Alsooo, der Teig ist ganz einfach. (Mach also ruhig schon mal den Backofen an, 160 Grad Umluft.)

Pack alles zusammen in eine große Rührschüssel:

200g helles Dinkelmehl

100g dunkles Dinkelmehl

1 Päckchen (Weinstein-)Backpulver

250g laktosefreien Quark (ich hatte noch Sahnequark, der weg musste… ich glaube, dadurch sind die Brötchen besonders lecker geworden, allerdings haben sie dann auch noch mehr Fett 😉 Nimm sonst auch gern Magerquark)

8 EL laktosefreie Milch (da hatte ich auch die mit 3,5% Fett)

6 EL Olivenöl (oder anderes verträgliches Öl)

200g geriebenen Käse (laktosefrei, z. B. Gouda & Emmentaler >> Achte beim Einkaufen auf die Zutaten, die packen oft eine Menge Zeug rein, damit der Käse auch getrennt bleibt. Manchmal aber eben auch nur z.B. Kartoffelstärke, dass geht dann gut)

Salz, etwas Thymian, weitere Gewürze oder Kräuter, wenn du magst.

Knete dann alles mit dem Knethaken durch. Nicht zu lange, dann wird der Teig irgendwie nichts, habe ich mal gelesen. Also nur, bis alles eine glatte Masse ist.

Daraus kannst du jetzt 12-14 Brötchen formen, die werden dann ca. so groß wie Kaiserbrötchen vom Bäcker, wenn sie fertig ist.

Die Brötchen habe ich dann von oben in eine Schüssel mit Milch getunkt und danach noch in eine mit Sesamkernen. Du kannst das weglassen, nur Milch nehmen (goldbraune Kruste oben) oder andere Kerne verwenden, wie du magst. Oder: noch mehr geriebenen Käse darüber geben natürlich 🙂 Wenn du nichts draufstreuen möchtest, kannst du mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Brötchen schneiden, dann sehen sie hübschen aus, wenn sie beim Backen aufgegangen sind.

Zum Schluss habe ich noch ein bisschen frischen Rosmarin drauf gestreut.

Dann – wie angekündigt – 25 Minuten bei 160 Grad Umluft backen.

Und fertig 🙂

Besonders, wenn du sie direkt warm isst, sind die Brötchen ultra mega lecker 😉

Aber auch als Snack zwischendurch mit Dipp oder ganz normal, als Brötchen eben 🙂

Guten Appetit! <3

 

2 comments

  1. Andreas sagt:

    Hallo,

    Erst einmal: Vielen Herzlichen Dank für das tolle Blog, das du hier auf die Beine stellst – wunderbar, hilfreich und inspirierend!

    Jetzt zum eigentlichen Rezept dieses Blog Post hier:
    Mir ist nicht klar, wieso Dinkelmehl zum Einsatz kommt, da es doch glutenhaltig ist. Das widerspricht jetzt zwar nicht einer FODMAP-armen Diät, aber gleichzeitig schreibst du unter „Über diese Seite“:

    „[…] Das bedeutet automatisch: Frei von Laktose und Gluten und fructosearm.“

    Das stimmt ja so nicht, daher wäre es eventuell gut zu erwähnen, dass dieses Rezept reichlich Gluten enthält. Dazu gibt es auch einen interessanten Post [1] mit dem Titel:
    Low FODMAP is NOT Gluten Free

    Ich werde ersatzweise Braunhirse-und/oder Buchweizenmehl verwenden – denn ausprobieren möchte ich das leckere Rezept auf jeden Fall! 🙂

    Beste Grüße,
    Andreas

    [1]
    http://www.stephanieclairmont.com/low-fodmap-is-not-gluten-free/

    • Karoline sagt:

      Hallo Andreas! Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Da hast du natürlich recht, Dinkel ist NICHT glutenfrei. Aber fodmap-tauglich ist er 😉
      Die Über-Mich Seite ist schon etwas älter, als ich mit dem Blog begonnen hatte, habe ich so gut wie gar nichts vertragen und eben nur glutenfrei gegessen. Wird wohl auch irgendwann angepasst 😉
      Der erste Dinkel-Versuch auf meinem Blog ist hier: http://fodmap-frei.de/2015/10/10/fodmap-dinkelbrot-mit-backpulver-einfach-und-vertraeglich/ zu finden, dort gibt es auch noch einen Link zu einem glutenfreien Brot, wenn du das probieren möchtest 🙂
      Wie hat deine Hirse-Variante funktioniert?
      Viele Grüße, Karoline

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