FODMAP-Brot: super schnell, super lecker, ohne Hefe

Eben noch gebacken, jetzt schon im Blog. So schnell ist dieses FODMAP-Brot!

Und gleichzeitig: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Aber nicht, weil das Brot so lange dauert. Versprochen, das geht schnell zuzubereiten (10min + Backzeit).

Allerdings probiere ich an diesem Rezept seit über einem Jahr immer wieder rum. Erst war es super bröselig und sandig, dann immerhin irgendwann „stabil“. Jetzt ist es außen knusprig, innen saftig und lässt sich auch in dünne Scheiben schneiden. Und die Scheiben sind auch noch elastisch. Man ich bin echt überrascht und stolz, das dieser Tag gekommen ist 🙂

Aber jetzt zum Rezept 😉

Das Original stammt von Chefkoch.de.

Vorteile:

Die Zutaten gibt es im Supermarkt, man braucht nicht in einen Bioladen zu gehen.

Die verwendeten glutenfreien Mehle sind relativ günstig.

Das Rezept ist echt einfach.

Und das Brot enthält kein Reismehl. (Vertrage ich nicht.)

Auch keine Hefe. (Habe ich eine Zeit lang nicht vertragen.)

Nachteile:

Wenn ich mich an das Rezept halte, wird es (zumindest bei mir) sehr krümelig, trocken und brüchig.

Meine FODMAP-Variante behält die Vorteile bei und wird dabei noch lecker 😉

Zuerst habe ich alle trockenen Zutaten gemischt:

FODMAP-Brot (2)

  • 150g Buchweizenmehl
  • 100g Maismehl
  • 50g Maisstärke
  • 60g gemahlene Leinsamen
  • 1TL Salz & FODMAP-Kräuter /Gewürze nach Geschmack (hier: Rosmarin und Schnittlauch)
  • 5EL Buchweizengrütze (alternativ etwas „Grobes“ wie Hafergrütze oder Flocken)
  • 1 Paket (Weinstein-) Backpulver

Dann noch 1EL Reissirup dazu geben (okay, den hat nicht jeder Supermarkt. Aber wenn ihr nicht fructoseintolerant seid, nehmt ihr einfach Rübensirup).

Und 450ml Mineralwasser vorsichtig einrühren. (Die Kohlensäure hilft dem Backpulver, den Teig aufgehen zu lassen, also nicht zu stark mischen.)

Der Teig ist jetzt recht flüssig.

FODMAP-Brot (3)Ich habe ihn in eine kleine Springform (ca. 25cm) gegeben. Die Form habe ich unten mit Backpapier ausgelegt; den Rand gefettet und mit Sesam ausgestreut (Kruste). Hier könnt ihr nehmen, was ihr mögt und vertragt.

(Wenn ihr keine passende Form habt, nehmt weniger Wasser und formt einfach aus dem festeren Teig einen Brotlaib.)

Jetzt bei 160 Grad Umluft 70 Minuten lang backen. Am besten eine kleine Schale mit Wasser in den Ofen stellen, dann wird die Kruste besonders knusprig.

Fertig.

FODMAP-Brot (1)

Lecker 🙂

Das Brot ist natürlich FODMAP-geeignet, daher gluten- und lactosefrei und fructosearm.

Außerdem ist das Brot vegan. Bei Histaminintoleranz ist es super verträglich, weil keine Hefe enthalten ist und ihr die Körner / Gewürze einfach so wählen könnt, wie ihr sie vertragt.

Guten Appetit 🙂 (Mir schmeckt’s 😉 )

 

 

 

 

10 comments

  1. Sarah sagt:

    Hi, hättest du evtl. eine Idee durch was man im Rezept die Maisstärke und das Maismehl ersetzen kann? Neben Reis,Gluten, Soja, quinoa und diversen Hülsenfrüchten vertrage ich leider auch kein Mais.
    Maisstärke ggf. mit Tapioka,
    Welche Alternative gäbe es für Mausmehl? spsslupine?
    Danke für dein Feedback

    • Karoline sagt:

      Verträgst du Mandelmehl? Oder was aus Kastanien? Das ist recht teuer und ich weiß nicht, ob es funktioniert, aber könntest du mal testen 🙂
      Und Stärke geht auch Kartoffelstärke?

    • Conni sagt:

      Hallo, ich habe einfach Kartoffelmehl genommen!

      • Karoline sagt:

        achso… und nur Kartoffelmehl geht glaub ich nicht. Weil es soweit ich weiß, nur Stärke ist. Also wie Maisstärke. Zum Saucen binden. Kartoffelmehl ist gut, wenn du glutenfreies Mehl (Buchweizen, Mais, Reis etc.) nutzt, um den Teich etwas zu binden und lockerer zu machen. Aber es funktioniert für’s Backen nicht, wenn du es ausschließlich nutzt.

  2. Claudia sagt:

    Hallo,
    Endlich, endlich, endlich! Ein glutenfreies Brot ohne Hefe, welches gelingt, schön weich, anzufühlen wie ein „normales“ Brot. Statt Buchweizengrütze habe ich Lupinenschrot verwendet, trotzdem tolles Ergebnis, guter Geschmack.
    Vielen Dank für das feine Rezept.

  3. Conni sagt:

    Leider ist bei mir das Brot Überhaupt nicht aufgegangen- hat das evtl damit zu tun, dass ich Sodastream Wasser genommen habe??? Oder muss man vielleicht warmes Wasser nehmen?? Vielen Dank für eure Hilfe!

    • Karoline sagt:

      Hallo liebe Conni! Also ich nehme auch immer selbst aufgesprudeltes Wasser, das ist kein Problem. Am besten ist es, wenn du es erst kurz vor Ende hinzufügst, direkt vorm Backen, damit die Blasen noch drin sind. Und es wird dann so wie auf dem Foto – nicht mega fluffig, wie ein Hefebrot, ist ja ohne Hefe 🙂 Aber ein bisschen sollte es schon aufgehen / locker werden.

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