FODMAP-Puffer: vegan vs. Räucherlachs

Puffer… joaaa… mochte ich früher eigentlich nicht so gern. Vielleicht, weil die Kartoffeln oft nicht ganz durch waren? Das schmeckt echt nicht gut.

Aber weil ich jetzt weiß, das ich auf rohe Kartoffeln allergisch reagiere, habe ich mir vorgenommen, die Puffer gut durchzubraten. Und ihnen eine Chance zu geben 🙂

Hat sich wirklich gelohnt!

Um es schon mal vorweg zu nehmen: Als Nicht-Veganer haben mir die veganen Puffer wirklich besser geschmeckt!!! (Aber der Räucherlachs musste weg 😉 )

Statt Ei habe ich den Ei-Ersatz von kochtrotz.de ausprobiert. Dadurch fällt automatisch auch das Mehl weg. Praktisch – ist dann automatisch glutenfrei und FODMAP-tauglich.

Zuerst habe ich für den Ei-Ersatz 35g dunkle Leinsamen im Mixer geschrotet. Die schmecken etwas nussiger und passen gut zu herzhaftem Puffer. Dazu habe ich dann 200ml Kokosmilch gegeben und die Mischung erstmal stehen gelassen.

Ich wollte eigentlich die Creamed Coconut (s. Bild) verwenden, habe dann aber die „normale“, flüssige DM-Kokosmilch benutzt. Damit wird der Ei-Ersatz genau richtig, fest genug und nicht zu trocken.

Beim Warten haben ich dann Puffer_Zutatenfür die Puffer (1/2 vegan, 1/2 mit Lachs)

  • 400g fein geriebene Kartoffeln,
  • 100g grob geriebene Zucchini, 
  • gehackte Kräuter (2 Zweige Rosmarin, 3 Zweige Zitronenmelisse) und
  • das Grün von zwei Lauchzwiebeln

vermischt.

Und die Leinsamen-Kokosmilch-Paste dazu gegeben:

Puffer_Teig

Für die veganen Puffer habe ich die Hälfte des Teigs gesalzen.

Die andere Hälfte des Teigs habe ich mit 100g Räucherlachs-Streifen gemischt. Der Lachs ist salzig genug, so dass kein extra-Salz benötigt wird.

Puffer mit Lachs

Beide Sorten habe ich in Maiskeimöl jeweils ca. 4 Minuten pro Seite gebraten. Ich habe die Puffer ganz platt gedrückt, damit die Kartoffeln auch wirklich gar werden (sind sie). Der Herd war auf Stufe 5 von 9, am Anfang jeder Seite etwas heißer.

Zu den Lachs-Puffern gab es etwas laktosefreien Schmand.

Puffer_Fertig

Die Lachs-Puffer haben eine etwas bessere Konsistenz beim Braten. Dafür schmeckt die vegane Variante (noch!) besser! 🙂

Bei Histaminintoleranz kannst du die vegane Variante wahrscheinlich gut vertragen. Wenn du möchtest, kannst du auch vorsichtig ein wenig Räucherlachs hinzugeben und testen, wie du das verträgst. Oder du brätst den Lachs separat an. Wenn du ihn nicht verträgst, kannst du die Puffer trotzdem noch essen 🙂

One comment

  1. […] ist aufgefallen, das es außer Puffer bisher noch extrem wenig Kartoffel-Rezepte gibt. Das möchte ich jetzt […]

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