Gelbe Grütze und Wackelpudding, low FODMAP

Mein Onkel hat Geburtstag gefeiert. Mein „anderes Essen“ läuft ja jetzt schon eine Weile, so dass ich bei Familienfeiern immer ein „Extra-Essen“ ohne Sauce, nur mit Salz gewürzt bekomme. Meist Kartoffeln, Gemüse, Fleisch. Das ist nicht so besonders spannend, aber ich muss mir immerhin nichts selbst mitbringen.

Zum Nachtisch gab es verschiedene Puddings und grünen Wackelpudding. Ich wollte wirklich gerne auch etwas Süßes. Das gibt es meist nicht extra und ich bringe mir was mit. Der mitgebrachte Kuchen war aber für „nachts“, also habe ich es mal mit Wackelpudding probiert.

Ich dachte „Da kannst du nicht viel falsch machen. Wasser, Gelatine, Zucker (ja okay, das ist nicht toll, aber nur eine kleine Menge) und „Geschmackszeug“. Versuch es mal“. (FODMAP-tauglich wäre Zucker ja sogar…)

Boa, das war so unglaublich süß! Wirklich, unglaublich! Ich esse ja seit über einem Jahr keine Fertigprodukte, normalen Süßigkeiten oder Zucker mehr. Weihnachten gab es zwei gekaufte Mozartkugeln und auf der Hochzeitsreise eine Praline, das war’s. Und dann jetzt Pure Süße! Es hat echt im Mund weh getan!!! Und früher hab‘ ich extrem viele Süßigkeiten gegessen. Jeden Tag Schokolade. Aber man kann sich wirklich umgewöhnen… (zur „Zuckersucht“ schreibt das Zentrum für Gesundheit was Interessantes).

Jedenfalls wollte ich trotzdem gerne mal wieder leckeren Nachtisch essen. Zu Hause habe ich dann FODMAP-taugliche Gelbe Grütze selbst gemacht:

Himbeergrütze

 

2 EL Traubenzucker mit einem Becher Wasser und verträglichem Obst (z. B. 250g gelben Himbeeren) aufkochen. Um Allergene zu töten, ca. 3 Minuten weiterkochen. Wenn ihr nicht allergisch gegen das Obst seit, lieber weniger kochen = mehr Vitamine.

 

Dann 2 EL Maisstärke mit kaltem Wasser anrühren und dazugeben. Noch einmal aufkochen lassen und im Kühlschrank kalt werden lassen.

Fertig und lecker 🙂

Alternativ könnt ihr für Wackelpudding einfach fructosearmen Fruchtsaft (z. B. selbstgemachten Stachelbeersaft) aufkochen, etwas süßen und andicken. Dann ist das Ganze ohne Stücke und fast wie echter Wackelpudding.

Himbeeren solltet ihr bei Histaminintoleranz vorsichtig ausprobieren. Da hilft auch „viel Kochen“ nicht. Nehmt einfach Obst, das ihr vertragt. Oder verträglichen Saft. 🙂

2 comments

  1. […] habe ich Himbeergrütze gekocht. Alternativ können die Früchte auch „nur“ aufgekocht werden. Nach kurzem […]

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